Kurzmeldungen

 

Ein neues Schulhaus für Wildhaus

Am 26. November 2017 bewilligten die Stimmberechtigten der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann einen Kredit von CHF 5.8 Millionen zum Bau eines neuen Primarschulhauses. Damit können die steigenden Anforderungen aufgrund steigen-der Geburtenzahlen und neuer Schulformen befriedigt werden.

 

Bürgerversammlung Wildhaus-Alt St.Johann

Die Bürgerversammlung hat das Budget für 2018 einstimmig beschlossen. Es sieht einen Verlust von CHF 47'700 vor, der angesichts der sehr guten Erträge der Gemeinde nicht beunruhigen muss. Die vom Gemeinderat vorgeschlagene Senkung des Steuerfusses um 10% von 148% auf 138% wurde von der Versammlung akzeptiert.  Der Finanzplan für die nächsten Jahre sollte gleichwohl eine ausgeglichene Rechnung ermöglichen.

 

Vom Winter an kann gebouldert werden

Auf Initiative von Daniel Wickli, Susanne Lehner und Norbert Fischbacher wird in der ehemaligen Squash-Box in der Tennishalle Unterwasser ein Boulderanlage gebaut. Dort kann frei geklettert werden, in Absprunghöhe und ohne Seil-sicherung. Das Geld wurde im Crowdfunding-Verfahren auf der Webplattform "Lokalhelden" gesammelt. Auf diesem Weg konnten die benötigten CHF 40'000 beigebracht werden. proTOGGENBURG.ch konnte sich dank der grosszügigen Spende eines Mitglieds ebenfalls finanziell engagieren.

Eine Boulderbox besteht aus grossen Holzwänden, an denen Klettergriffe für die verschiedensten Routen angebracht werden. Anschliessend wird die Holzwand mit einem griffigen Belag überzogen. Die Abstürze der Sportler werden von dicken Matten auf dem Boden aufgefangen, weshalb eine maximale Höhe der Anlage vorgegeben ist. Da die Seil-sicherungen wegfallen, ist die Anlage auch ohne ständige Überwachung durch die Betreiber benutzbar. Zur Benutzung muss man sich anmelden und einen Eintritt bezahlen. Die Box steht Vereinen, Firmen und Schulen zur Verfügung. Wer Mitglied im Verein wird, hat ein Jahresabonnement inbegriffen. Kletterfinken können in der Halle gemietet werden.

 

Medienmitteilung

Bergbahnen im Toggenburg

Fusion auf Augenhöhe nicht möglich

 

Wildhaus - Alt St. Johann und Toggenburg Tourismus

Wildhaus - Alt St. Johann, 20 . November 2017

 

Die Gemeinde Wildhaus und Toggenburg Tourismus (TT), vertreten durch Rolf Züllig, Gemeindepräsident, und Max Nadig, Präsident TT, ist es nach vertraulichen Gesprächen nicht gelungen, einen partnerschaftlichen Fusionsprozess zwischen den Bergbahnen Wildhaus (BBW) und den Toggenburger Bergbahnen (TBB) mit Unterstützung von Kanton, Gemeinde und TT anzustossen. Die Toggenburger Bergbahnen wollen an ihrem eingeschlagenen Weg mit der Übernahme von mindestens 51% der im Publikum gestreuten Aktien der Berg- bahnen Wildhaus festhalten. Sie beurteilen den Weg eines üblichen Fusionsprozes ses als komplizierend und im Endeffekt unnötig. Die Wildhauser Berg- bahnen stimmen dem vorgeschlagenen Prozess zu und halten gleichzeitig an der Gewährung der NRP-Darlehen des Kantons für ihr Projekt Wildhaus 2.0 fest. Investitionen auf der Achse Wildhaus, sind aber gemäss den gestellten Voll- zugsbedingungen durch die TBB, ein Grund die Transaktion nicht zu vollziehen. Rolf Züllig und Max Nadig sind vom Ergebnis der Gespräche ernüchtert und enttäuscht.

Die vertraulichen Gespräche haben Rolf Züllig und Max Nadig deutlich gemacht, dass der Tarifstreit für ein gemeinsames Winterticket kaum einvernehmlich zu lösen ist und nur der Weg einer partnerschaftlichen Fusion zielführend sein kann. Letztlich bringt eine Fusion auf Augenhöhe für die beiden Tourismusunternehmen, aber auch der ganzen Destination den grössten Nutzen.

Der Entscheid der TBB ist deshalb für Gemeinde und TT nicht verständlich. Den bisher getätigten Investitionen auf der Chäserrugg-Achse durch die TBB wird allgemein grosse Wertschätzung zuteil. Unverständlich ist deshalb das Still- schweigen darüber, was mit der Achse Wildhaus nach der Übernahme geschehen soll. Weit mehr als die Pooleinnahmen-Verteilung interessiert dabei die künftige Entwicklung zugunsten des Wirtschaftsraums Toggenburg. Keine präzisierende Aussage, ausser Wildhaus 2.0 sei eine Fehlinvestition, ist wohl die schlechteste Option. Erstaunen hat auch die Verteilung eines TBB-Flyers im Zusammenhang mit der Verlängerung des Aktienübernahmeangebots bis September 2018 ausgelöst. In diesem Flyer werden Gemeinde und TT instrumentalisiert, indem suggeriert wird, dass beide Institutionen hinter dem Vorgehen der TBB stehen. Diese Aussage wurde weder mit Rolf Züllig noch mit Max Nadig abgesprochen und befremdet die beiden sehr. Auch über die Verteil ung des Flyers oder die Verlängerung des Kauf- oder Tauschangebots wurden Gemeinde und TT nicht informiert, obwohl der vertrauliche Prozess der Fusionsanfrage zu dieser Zeit noch Bestand hatte.

Die Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann und Toggenburg Tourismus sind der gesunden touristischen Entwicklung der Destination Toggenburg verpflichtet. Die ablehnende Haltung der Toggenburger Bergbahnen darf keinesfalls zu einer negativen Investitionsspirale in der Region führen. Gemeinde und TT unterstützen mit ihren Möglichkeiten alle zukunftsgerichteten Investitionen. Sie gelangen deshalb mit der dringenden Bitte an den Kanton bzw. den Regie- rungsrat, den negativen Entscheid zum NR -Darlehen für die BBW zu überdenken und die Mittel zu sprechen. Der Ausbau der Bergbahnen in Wildhaus ist für die Familiendestination Toggenburg sehr wichtig und stärkt sowohl die Marktattraktivität wie auch die Wettbewerbsfähigkeit der Region. Davon profitieren alle Leistungsträger vor Ort.

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Hinweis an die Redaktionen:

Auskünfte erteilen

Rolf Züllig, Gemeindepräsident Wildhaus – Alt St.Johann (+41 79 220 72 66) und

Max Nadig, Präsident Toggenburg Tourismus (+41 79 623 17 90)   



Informationen vom Dachverband «Allianz Zweitwohnungen Schweiz»

Unser Verein proToggenburg.ch ist Mitglied des schweizerischen Vereins «Allianz Zweitwohnungen Schweiz». Dieser Verein nimmt die Interessen von Zweitwohnungsbesitzern auf nationaler Ebene wahr und vertritt deren Interessen. Von diesem Dachverband haben wir folgende Informationen erhalten.

 

Auf Bundesebene steht ein weiteres Mal die «Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung» für selbstbewohnte Erstwohnungen zur Diskussion. Für die Zweitwohnungsbesitzenden würde das bedeuten, dass sie für ihre selbstbewohnten Liegenschaften weiterhin den Eigenmietwert versteuern müssten; allerdings ohne dass künftig Unterhalts- oder Zinskosten steuerlich berücksichtigt würden. Dagegen wehrt sich der Dachverband und hat dem

Vorsteher des Eidg. Finanzdepartemente einen Brief geschrieben, den man hier einsehen kann.

  

In den letzten Tagen wurde der lang erwartete Entscheid des Bundesgerichtes in Sache Zweitwohnungsabgaben in Leukerbad publiziert. Sie finden diesen hier.

 

Erfreulich zu erfahren ist, dass der Dachverband von der Tourismusbehörde des Bundes die Zusage zur Mitfinanzierung des Projekts «Zweitwohnungen» erhalten hat. Mit dem Projekt sollen die Grundlagen für ein optimales Zusammenleben von Ein- und Zweitheimischen in den Destinationen geschaffen werden. Neben dem Bund wird der Dachverband auch von mehreren Tourismusgemeinden und Kantonen unterstützt. Sehr erfreulich ist auch die Tatsache, dass in der neuen Tourismusstrategie des Bundes, die der Bundesrat noch dieses Jahr erlassen wird, das Thema Zweitwohnungen einen wichtigen Platz einnehmen wird.