Aktuell 

 

Einladung zum Alpbesuch auf Sellamatt am Samstag, 29. Juli 2017

Die Mitglieder von proTOGGENBURG.ch und allfällige Interessenten für die Mitgliedschaft sind eingeladen, auf Sellamatt die Alp von Familie Jürg Walt zu besichtigen. Auf dem Programm stehen eine Führung mit Erläuterung bei den Alphütten, Besichtigung von Stall und Zuschauen beim Melken, Versuchen von "Nidelzone" einem urchigen Älplergericht und das gemeinsame Grillieren. Für den Heimweg ist ein Bus bis zur Talstation der Sellamatt-Bergbahn organisiert.

Alles weitere und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie >>hier

 

Unser Newsletter 2/2017 vom 15. Juni 2017 ist erschienen. 

Im neuesten Newsletter berichten wir von unserer 3. Generalversammlung, vom Wärmeverbund im oberen Toggenburg, von der Eröffnung von zwei neuen Kneipp-Wegen und geben Tipps von "energietal toggenburg" zur Gebäudesanierung weiter. In den Interviews mit Michael Kauf von der gleichnamigen Textilfirma und mit dem Präsidenten des Gewerbevereins Wildhaus-Alt St.Johann, Herbert Alpiger, können Sie erfahren, was die aktuellen Chancen und Risiken der einheimischen Wirtschaft sind.

Sie finden den Newsletter >>hier oder auf der Seite "Newsletter", wo Sie ihn auch abonnieren können.

 

Kampf der Bahnen im Toggenburg
Ein Inserat  der Toggenburger Bergbahnen (TBB) im "Tagblatt" vom 3. Juni lässt die Wogen hochgehen. Im
Inserat werden die Aktionäre der benachbarten  Bergbahnen Wildhaus AG (BBW) eingeladen, ihre Aktien der TBB für den Preis von 25 Franken zu verkaufen. Gemäss Inserat geht es um die Rettung des gemeinsamen Skitickets im Obertoggenburg. Da man dieses auch durch andere Massnahmen retten könnte, fragt sich männiglich, was die wahren Absichten dahinter sind. Mélanie Eppenberger, die VR-Präsidentin hat sich der Presse gegenüber über die Motive in Schweigen gehüllt, was die Gerüchteküche natürlich erst so richtig befeuert. Da ist von einer unfreundlichen Übernahme die Rede, man bezeichnet die 25 Franken als Trinkgeld. Die 26'000 Aktien haben aktuell einen Brutto-Steuerwert von 200 Franken, was ein Aktienkapital von 5.2 Mio Franken ergibt. Da - kann man lesen - würde die TBB die BBW für den Preis eines Pistenfahrzeugs übernehmen. So müsste die TBB für 51% der Aktien Fr. 331'500 zahlen, um die Gesellschaft beherrschen zu können. Die Spitze der BBW bezeichnet das Inserat als Drohung. Andere Stimmen bezeichnen das Inserat einfach als versuchte Rufschädigung, um die BBW bei der aktuellen Kreditbeschaffung möglichst zu behindern. Auf jeden Fall brechen turbulente Zeiten an und einvernehmliche Lösungen im Interesse des Tourismus-Standorts sind wohl nicht mehr zu erwarten.

Download
Kampf um Bergbahnen im Toggenburg.pdf
Adobe Acrobat Dokument 830.1 KB
Download
Wirbel um Aktien der Bergbahnen Wildhaus
Adobe Acrobat Dokument 681.2 KB
Download
«Das ist eine Enteignung der Aktionäre»
Adobe Acrobat Dokument 1.8 MB


Kurzmeldungen

  • Am 20. Mai 2017 hat im Panorama Zentrum Gamplüt die 3. ordentliche Mitgliederversammlung von proTOGGENBURG.ch stattgefunden. Der Jahresbericht und die Jahresrechnung wurden von den 30 anwesenden Mitgliedern genehmigt, dem Vorstand wurde Entlastung erteilt. Die Mitgliederbeiträge bleiben unverändert. Der bisherige Vorstand wurde bestätigt. Neu ins Gremium gewählt wurden Matthias Rohrbach und Sabine Sartoretti.
    Nach der Versammlung berichtete der Unternehmer Peter Koller über sein vielseitiges Engagement im oberen Toggenburg. Er ist Besitzer von 3 Garagen, führt das Bergrestaurant Gamplüt mit eigener Gondelbahn und das Panorama Zentrum Gamplüt mit 5 Hotelanlagen. Den Bericht der Toggenburg Medien können Sie hier lesen.
  • Eine Studie von "avenir suisse" zum Strukturwandel im Berggebiet äussert sich zur Bedeutung der Zweitwohnungen bei der zukünftigen Entwicklung der Berggebiete. Zusammengefasst äussert sich >>die Studie wie folgt: Das Schweizer Berggebiet steht wirtschaftlich unter Druck. Mit dem Bergtourismus und der Bauwirtschaft sind zwei tragende Säulen der alpinen Ökonomie in der Krise. Die Studie vom 7.2.2017 zeigt auf, wie bestehende Wertschöpfungsquellen gestärkt und neue aktiviert werden können. Hierzu zählt die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, aber auch die Mobilisierung «externer Ressourcen» wie die vermehrte Einbindung der Zweitwohnungsbesitzer oder die Überwindung kleinteiliger Strukturen durch Talschaftsfusionen. Dabei muss jede Region ihre spezifische Strategie und ihr eigenes Standortprofil entwickeln