AKTUELL


Nächste Veranstaltung des Vereins "proTOGGGENBURG.ch"

 

15. Dezember 2018, 11.00 Uhr, Mitgliederhöck

 

Er findet im Restaurant/Hotel Post in Unterwasser statt. Anmeldung nicht  nötig.


Toggenburg Bergbahnen kündigen Zusammenarbeit mit "Meilenweiss"

Für die weiteren 47 Meilenweiss-Partner überraschend hat der Verein «Bergbahnen Toggenburg» unter der stimmrechtlichen Führung der Toggenburg Bergbahnen AG (TBB AG) beschlossen, auf die Wintersaison 2019/20 aus dem Tarifverbund «Meilenweiss» auszutreten. Die Bergbahnen Wildhaus hingegen streben die Aufrechterhaltung der Partnerschaft an und haben ihrerseits ein Beitrittsgesuch gestellt, das vom Meilenweiss-Vorstand einstimmig bewilligt wurde. Hier die Medienmitteilung.

 

Diese bedauerliche Entwicklung zeigt nur, dass die TBB keinerlei Interesse mehr an einer touristischen Zusammenarbeit im Toggenburg hat. Dies ist nur die Fortsetzung einer Verweigerungsstrategie, die unter dem Verwaltungsratspräsidium von Mélanie Eppenberger Einzug gehalten hat. Andere Stichworte dazu: Keine Teilnahme bei "Oskar", keine Kooperation mit Hotels, Absage für "Jodel auf dem Klangweg", Auflösung Kooperation Snow'n'Rail und Raiffeisen, Kündigung Sommerangebote 2015, kein Angebot für Gästekarte Sommer 2018, keine gemeinsamen Prospekte, keine gemeinsamen Webcams etc.

Und die St. Galler Regierung, die den Wildhauser Bergbahnen die NRP-Gelder verweigert, hat immer noch die Illusion, es könnten im Obertoggenburg Kooperationsgespräche der beiden Bahnen möglich sein. Dabei ist offensichtlich, dass die TBB planmässig eine gemeinsame Entwicklung sabotiert. Wann endlich sieht der Regierungsrat ein, dass er diese Sabotage noch fördert, statt sie abzustellen.

 

Inzwischen ist ein Leserbrief erschienen, der sich direkt an Regierungsrat Damann richtet und ihm zur Kenntnis bringt, dass er sich mit seiner Verweigerung der NRP-Gelder von der TBB für ihre Begehrlichkeiten instrumentalisieren lässt. 

 

Der Leserbrief drückt die wachsende Verwunderung der Obertoggenburger über die Politik der Regierung im "Bahnenstreit" aus. Und selbstverständlich weiss Regierungsrt Damann längst, welch übles Spiel die TBB mit ihm und den Wildhauser Bergbahnen treiben. Aber wie kommt er weg von seiner Bedingung, es müsste weiterhin ein gemeinsames Ticket geben? Könnte man in St.Gallen nicht einfach registrieren, dass die eine Partei sich jeder Zusammenarbeit verweigert und damit die gesetzte Bedingung unerfüllbar ist? Und unerfüllbare Bedingungen kann man ja nicht durchsetzen. Aber die NRP-Gelder zusprechen ist doch jederzeit möglich und würde der Tourismusregion Obertoggenburg die dringend notwendigen Wachstumsimpulse geben. Die Zweitwohnungsbesitzer warten auf Sie, Herr Regierungsrat!


Unser zwölfter Newsletter ist am 15. September 2018 erschienen. Sie können ihn hier herunterladen.


Dritter «proTOGGENBURG.ch» Mitglieder-Höck

23 Mitglieder des Vereins haben sich bei schönstem Sommerwetter am Nationalfeiertag um 11.00 Uhr im Restaurant Älpli (Unterwasser) zum Gedankenaustausch getroffen. Die Sonnenschirme auf der Terrasse wurden bei den heissen Temperaturen rege benützt.

Präsident Richard Brander berichtete über die aktuellen Tätigkeiten des Vereins und über die kommenden Anlässe. Im Anschluss daran wurde unter den Mitgliedern rege diskutiert. Um 14.20 Uhr löste sich der Mitglieder-Höck allmählich auf.

Der Gedankenaustausch und das Kennenlernen unter den Mitgliedern ist aufgrund der erfreulichen Teilnehmerzahl und der Rückmeldungen der Anwesenden ein Bedürfnis, so dass ein nächster Mitglieder-Höck in die Planung aufgenommen wird.

Wie immer werden die Mitglieder per Mail speziell eingeladen.


Interview des Präsidenten von proTOGGENBURG.ch - Gegen die Blockadepolitik der Chäserruggbahn

Der Präsident von «proTOGGENBURG.ch», Richard Brander, hat dem Toggenburger Tagblatt und dem Werdenberger & Obertoggenburger ein Interview zur Ferienregion Obertoggenburg und insbesondere auch zu den Auseinandersetzungen unter den Bergbahnen gegeben. Er spricht den Klartext, den der Vorstand bereits im Januar dem Regierungsrat St. Gallen geschrieben hat: Wenn vom Streit unter den Bergbahnen undifferenziert berichtet wird, geht unter, dass es allein der Verwaltungsrat der Chäserruggbahn ist, der jeden Versuch zur Einigung im Tarifstreit oder zur Aufnahme von Zusammenarbeitsgesprächen blockiert. Ziel dieser Bahn ist offenbar, den Bergbahnen Wildhaus die bereitstehenden Bundesmittel für den Ausbau "Wildhaus 2.0" zu verwehren. Die BBW hingegen haben bis heute immer betont, dass sie für alle Gespräche bereit sind und haben bereits ein faires Angebot für ein neues gemeinsames Ticket gemacht. Der Verein erachtet diese einseitige Blockade der Chäserruggbahn als verwerfliche Strategie, um einen Konkurrenten zu schädigen und ihn möglichst billig (feindlich)  übernehmen zu können. Leidtragende dieser Blockade sind unter andrem auch die Zweitwohnungsbesitzer und das ganze obere Toggenburg. Hier das Interview.


SECO stellt Vermittlungsbemühungen im «Bahnenstreit» ein.

Es sind schon mehrere Vermittlungsversuche unternommen worden, um das gemeinsame Ticket der beiden grossen Bergbahnen im Toggenburg neu zu vereinbaren. Der letzte Versuch wurde vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO unter Beteiligung des Kantons St. Gallen unternommen. Eine  Medienmitteilung des SECO informiert nun darüber, dass diese Vermittlungsbemühungen nicht weitergeführt würden. Der Bund hat den Parteien eine neutrale Expertise vorgeschlagen, die den Verteilschlüssel für die Einnahmen analysieren sollte. «Wie sich in der Zwischenzeit gezeigt hat, liegen die Positionen der beiden Bergbahnunternehmen zu weit auseinander», teilt das SECO mit. Unter diesen Voraussetzungen mache es keinen Sinn, die Bemühungen noch weiterzuführen.

Dabei lag ein vernünftig scheinendes Angebot aus Wildhaus vor: Aufteilung 46 zu 54 Prozent zugunsten der Toggenburg Bergbahnen (TBB) aus Unterwasser, berechnet aufgrund der digital erhobenen Passagierzahlen der letzten drei Jahre. Gleichzeitig könnten die beiden Bahnen auch lokale Skipässe anbieten, und der Verteilschlüssel bliebe auch dann bestehen, wenn Wildhaus sein Erneuerungsprojekt 2.0 realisieren würde. Damit Wildhaus ausbauen kann, braucht es die 5 Millionen Franken des Bundes im Rahmen der «Neuen Regionalpolitik». Diese NRP-Gelder gibt es aber nur, wenn sich die beiden Bahnen im Tarifstreit einigen. Daran scheinen die Toggenburg Bergbahnen (TBB) aber weiterhin nicht interessiert. Hingegen möchten sie die Bergbahnen Wildhaus (BBW) gegen deren Willen und zum einem Preis von CHF 25 pro Aktie übernehmen.  

Unser Vorstand hat im Januar 2018 dem Regierungsrat geschrieben, dass die Verweigerung der bereitstehenden NRP-Gelder für die Bergbahnen BBW eine höchst bedauerliche Behinderung der touristischen Entwicklung im Obertoggenburg darstellen würde.

Es wäre nun äusserst wichtig, dass der Regierungsrat angesichts der fortdauernden Blockierung des Ausbaus des Leistungsangebotes im oberen Toggenburg durch den Verwaltungsrat der TBB seinen Entscheid überdenkt und diese Blockade nicht weiter fortdauern lässt.


Wildhauser Offensive zur Rettung des regionalen Tickets

Die Bergbahnen Wildhaus AG (BBW) schlagen der Toggenburg Bergbahnen AG (TBB) ein neues Tarfimodell für die Fortführung des gemeinsamen Tickets ab Sommer 2019 vor. Vorgeschlagen wird ein fixer Schlüssel für die Verteilung der Einnahmen von 54% für  die TBB und 46% für die BBW. Das soll  auch gelten, wenn die auf 2019 geplante neue 6er-Sesselbahn Oberdorf-Freienalp in Betrieb genommen wird und mehr Gäste  nach Wildhaus bringen könnte.

Daneben soll jede Bahn lokale Skipässe für ihr eigenes Gebiet anbieten und ihr eigenes Angebot so besser vermarkten können.

Lesen Sie hier die ganze Medienmitteilung vom 22. Juni 2018.


Träumen, planen, buchen, teilen

Unter diesem Titel hat der Geschäftsführer von Toggenburg Tourismus, Christian Gressbach, ein Interview gegeben, worin er die aktuelle Lage aus touristischer Sicht im oberen Toggenburg beleuchtet. 

Wie geht es nach der Ablehnung des Jufa-Hotels weiter? Wie steht es mit dem Wettbewerb unter den Destinationen im Kt. St. Gallen? Wer ist in der Verantwortung für die touristische Entwicklung im oberen Toggenburg?

Lesen Sie das ganze Interview in der LIEWO hier


4. Ordentliche Mitgliederversammlung 

Am 21. April 2018 hat in der Propstei Alt St. Johann die 4. Ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins «proTOGGENBURG.ch» stattgefunden.

Das Protokoll der 3. Ordentlichen Mitgliederversammlung von 2017 wurde einstimmig genehmigt, ebenso der Jahresbericht und die Jahresrechnung. Das Budget plant ähnliche Ausgaben wie im Vorjahr, was erlaubte, die Mitgliederbeiträge auf dem Stande von 2017 zu belassen. Im Laufe des Vereinsjahres sind die Vorstandsmitglieder Rätus Stocker, Matthias Rohrbach, Robert Maurer und Sabine Sartoretti ausgetreten. 

Neu gewählt wurden als Präsident Richard Brander und als Mitglieder Renata Sammet und Brigitte Jost. Katharina Hasler verbleibt im Vorstand, gewählt bis 2019.

Den Anwesenden wurden Informationen zu den geplanten Veranstaltungen im Geschäftsjahr 2018 gegeben. Dem scheidenden Gründer des Vereins, Rätus Stocker, wurde besonders gedankt für seinen Einsatz zum Wohle des Vereins, der nun knapp 200 Mitglieder zählen darf.


Projekt für ein Jufa-Hotel in Wildhaus abgelehnt

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Wildhaus - Alt St. Johann haben mit 749 Nein gegen 463 Ja das Projekt für ein Jufa-Hotel in der Gemeinde abgelehnt. Die Investorin, die ITW-Gruppe aus Balzers, und die Jufa-Gruppe haben mitgeteilt, dass das Projekt nunmehr an einem anderen Standort geplant werde.

Im Vorfeld hatte eine kontroverse Diskussion in der Gemeinde stattgefunden. Unter anderem hatten die SP Toggenburg,  Tourismus Toggenburg, die Bergbahnen Wildhaus und der Kanton St. Gallen das Projekt befürwortet. Ablehnend hatten sich die FDP und die SVP geäussert.

Die Gründe für das deutliche Nein liegen nicht offen. Mitgespielt hat sicher der hohe Betrag, der die Gemeindefinanzen für viele Jahre belastet hätte. Ferner sprach man von einer Ungleichbehandlung der Hotels in der Region. Und es scheint auch wieder der überwunden geglaubte Graben zwischen den Dorfteilen Wildhaus und Alt St. Johann gespielt zu haben, indem beklagt wird, dass in Wildhaus wesentlich mehr Investitionen getätigt würden als im unteren Gemeindeteil.

Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich die Bürger der Gemeinde bei künftigen Investitionen verhalten werden. Immerhin hätte das Jufa-Projekt jedes Jahr eine Wertschöpfung in Millionenhöhe auslösen können.

Hier ein Zeitungsbericht


Ein neues Schulhaus für Wildhaus

Am 26. November 2017 bewilligten die Stimmberechtigten der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann einen Kredit von CHF 5.8 Millionen zum Bau eines neuen Primarschulhauses. Damit können die steigenden Anforderungen aufgrund steigender Geburtenzahlen und neuer Schulformen befriedigt werden.

 

Bürgerversammlung Wildhaus-Alt St.Johann

Die Bürgerversammlung hat das Budget für 2018 einstimmig beschlossen. Es sieht einen Verlust von CHF 47'700 vor, der angesichts der sehr guten Erträge der Gemeinde nicht beunruhigen muss. Die vom Gemeinderat vorgeschlagene Senkung des Steuerfusses um 10% von 148% auf 138% wurde von der Versammlung akzeptiert.  Der Finanzplan für die nächsten Jahre sollte gleichwohl eine ausgeglichene Rechnung ermöglichen.

 

Vom Winter an kann gebouldert werden

Auf Initiative von Daniel Wickli, Susanne Lehner und Norbert Fischbacher wird in der ehemaligen Squash-Box in der Tennishalle Unterwasser ein Boulderanlage gebaut. Dort kann frei geklettert werden, in Absprunghöhe und ohne Seil-sicherung. Das Geld wurde im Crowdfunding-Verfahren auf der Webplattform "Lokalhelden" gesammelt. Auf diesem Weg konnten die benötigten CHF 40'000 beigebracht werden. proTOGGENBURG.ch konnte sich dank der grosszügigen Spende eines Mitglieds ebenfalls finanziell engagieren.

Eine Boulderbox besteht aus grossen Holzwänden, an denen Klettergriffe für die verschiedensten Routen angebracht werden. Anschliessend wird die Holzwand mit einem griffigen Belag überzogen. Die Abstürze der Sportler werden von dicken Matten auf dem Boden aufgefangen, weshalb eine maximale Höhe der Anlage vorgegeben ist. Da die Seil-sicherungen wegfallen, ist die Anlage auch ohne ständige Überwachung durch die Betreiber benutzbar. Zur Benutzung muss man sich anmelden und einen Eintritt bezahlen. Die Box steht Vereinen, Firmen und Schulen zur Verfügung. Wer Mitglied im Verein wird, hat ein Jahresabonnement inbegriffen. Kletterfinken können in der Halle gemietet werden.

 


Medienmitteilung

Bergbahnen im Toggenburg

Fusion auf Augenhöhe nicht möglich

 

Wildhaus - Alt St. Johann und Toggenburg Tourismus

Wildhaus - Alt St. Johann, 20 . November 2017

 

Die Gemeinde Wildhaus und Toggenburg Tourismus (TT), vertreten durch Rolf Züllig, Gemeindepräsident, und Max Nadig, Präsident TT, ist es nach vertraulichen Gesprächen nicht gelungen, einen partnerschaftlichen Fusionsprozess zwischen den Bergbahnen Wildhaus (BBW) und den Toggenburger Bergbahnen (TBB) mit Unterstützung von Kanton, Gemeinde und TT anzustossen. Die Toggenburger Bergbahnen wollen an ihrem eingeschlagenen Weg mit der Übernahme von mindestens 51% der im Publikum gestreuten Aktien der Berg- bahnen Wildhaus festhalten. Sie beurteilen den Weg eines üblichen Fusionsprozes ses als komplizierend und im Endeffekt unnötig. Die Wildhauser Berg- bahnen stimmen dem vorgeschlagenen Prozess zu und halten gleichzeitig an der Gewährung der NRP-Darlehen des Kantons für ihr Projekt Wildhaus 2.0 fest. Investitionen auf der Achse Wildhaus, sind aber gemäss den gestellten Voll- zugsbedingungen durch die TBB, ein Grund die Transaktion nicht zu vollziehen. Rolf Züllig und Max Nadig sind vom Ergebnis der Gespräche ernüchtert und enttäuscht.

Die vertraulichen Gespräche haben Rolf Züllig und Max Nadig deutlich gemacht, dass der Tarifstreit für ein gemeinsames Winterticket kaum einvernehmlich zu lösen ist und nur der Weg einer partnerschaftlichen Fusion zielführend sein kann. Letztlich bringt eine Fusion auf Augenhöhe für die beiden Tourismusunternehmen, aber auch der ganzen Destination den grössten Nutzen.

Der Entscheid der TBB ist deshalb für Gemeinde und TT nicht verständlich. Den bisher getätigten Investitionen auf der Chäserrugg-Achse durch die TBB wird allgemein grosse Wertschätzung zuteil. Unverständlich ist deshalb das Still- schweigen darüber, was mit der Achse Wildhaus nach der Übernahme geschehen soll. Weit mehr als die Pooleinnahmen-Verteilung interessiert dabei die künftige Entwicklung zugunsten des Wirtschaftsraums Toggenburg. Keine präzisierende Aussage, ausser Wildhaus 2.0 sei eine Fehlinvestition, ist wohl die schlechteste Option. Erstaunen hat auch die Verteilung eines TBB-Flyers im Zusammenhang mit der Verlängerung des Aktienübernahmeangebots bis September 2018 ausgelöst. In diesem Flyer werden Gemeinde und TT instrumentalisiert, indem suggeriert wird, dass beide Institutionen hinter dem Vorgehen der TBB stehen. Diese Aussage wurde weder mit Rolf Züllig noch mit Max Nadig abgesprochen und befremdet die beiden sehr. Auch über die Verteil ung des Flyers oder die Verlängerung des Kauf- oder Tauschangebots wurden Gemeinde und TT nicht informiert, obwohl der vertrauliche Prozess der Fusionsanfrage zu dieser Zeit noch Bestand hatte.

Die Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann und Toggenburg Tourismus sind der gesunden touristischen Entwicklung der Destination Toggenburg verpflichtet. Die ablehnende Haltung der Toggenburger Bergbahnen darf keinesfalls zu einer negativen Investitionsspirale in der Region führen. Gemeinde und TT unterstützen mit ihren Möglichkeiten alle zukunftsgerichteten Investitionen. Sie gelangen deshalb mit der dringenden Bitte an den Kanton bzw. den Regie- rungsrat, den negativen Entscheid zum NR -Darlehen für die BBW zu überdenken und die Mittel zu sprechen. Der Ausbau der Bergbahnen in Wildhaus ist für die Familiendestination Toggenburg sehr wichtig und stärkt sowohl die Marktattraktivität wie auch die Wettbewerbsfähigkeit der Region. Davon profitieren alle Leistungsträger vor Ort.

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Hinweis an die Redaktionen:

Auskünfte erteilen

Rolf Züllig, Gemeindepräsident Wildhaus – Alt St.Johann (+41 79 220 72 66) und

Max Nadig, Präsident Toggenburg Tourismus (+41 79 623 17 90)   


Informationen vom Dachverband «Allianz Zweitwohnungen Schweiz»

Unser Verein proToggenburg.ch ist Mitglied des schweizerischen Vereins «Allianz Zweitwohnungen Schweiz». Dieser Verein nimmt die Interessen von Zweitwohnungsbesitzern auf nationaler Ebene wahr und vertritt deren Interessen. Von diesem Dachverband haben wir folgende Informationen erhalten.

 

Auf Bundesebene steht ein weiteres Mal die «Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung» für selbstbewohnte Erstwohnungen zur Diskussion. Für die Zweitwohnungsbesitzenden würde das bedeuten, dass sie für ihre selbstbewohnten Liegenschaften weiterhin den Eigenmietwert versteuern müssten; allerdings ohne dass künftig Unterhalts- oder Zinskosten steuerlich berücksichtigt würden. Dagegen wehrt sich der Dachverband und hat dem

Vorsteher des Eidg. Finanzdepartemente einen Brief geschrieben, den man hier einsehen kann.

  

In den letzten Tagen wurde der lang erwartete Entscheid des Bundesgerichtes in Sache Zweitwohnungsabgaben in Leukerbad publiziert. Sie finden diesen hier.

 

Erfreulich zu erfahren ist, dass der Dachverband von der Tourismusbehörde des Bundes die Zusage zur Mitfinanzierung des Projekts «Zweitwohnungen» erhalten hat. Mit dem Projekt sollen die Grundlagen für ein optimales Zusammenleben von Ein- und Zweitheimischen in den Destinationen geschaffen werden. Neben dem Bund wird der Dachverband auch von mehreren Tourismusgemeinden und Kantonen unterstützt. Sehr erfreulich ist auch die Tatsache, dass in der neuen Tourismusstrategie des Bundes, die der Bundesrat noch dieses Jahr erlassen wird, das Thema Zweitwohnungen einen wichtigen Platz einnehmen wird.